Mission Impossible: wie mache ich es, heute eine glückliche Mama zu sein?

Bild

Gestern war ich mal wieder mit einem der Kinder beim Kinderarzt. Und er fragt mich am Ende der Untersuchung: „Wie geht es Ihnen denn? Ruhen Sie sich denn zu genüge aus? Essen Sie richtig und ausgewogen?“ und dann meinte er: „ Wenn es Ihnen gut geht und sie glücklich sind, geht es auch den Kindern gut!!!“… und als wir dann aus der Tür gingen sagte er noch: „Sie machen einen guten Job… ihre Kinder sind wundervoll!!!“ Somit bin ich mit einem gesteigerten Selbstwertgefühl nachhause gegangen… manchmal brauchen wir so ein Kompliment einfach, entweder von unserem Ehemann, einer Freundin, unserer eigenen Mutter oder unseres Chefs… unsere Arbeit als Mutter ist nicht quantifizierbar, und wird weder im Fernsehen noch in Zeitschriften beworben (ganz im Gegenteil). Mutter sein ist nicht wirklich auf der Rangliste der „Super Jobs der Modernen Frau“! Du musst alles machen können, immer perfekt sein, den Situationen angemessen, in Deinen Zeiten perfekt sein, Du musst perfekte Kinder haben, Du musst Familie und Arbeit perfekt unter einen Hut bekommen, Du musst akrobatische Fähigkeiten haben, Du musst den ganzen langen Tag lang rennen können… alles und alle erwarten deine 100%ige Präsenz…. und manchmal kommt schon die Mutlosigkeit und die Angst auf..

Wer muss ich sein? Superwoman? Elasti girl? May Poppins? Und sehr oft vergessen wir selbst dass wir vor allem eine Ehefrau und eine Mutter sind…

Müde? Super ausgebucht? Nervös? Beängstigt? Zu spät? Gestresst?… habe ich sie alle zitiert???!!! Du bist nicht allein. Ich habe sie gehört und ich lebe auch genau die gleichen Besorgnisse, die gleichen Ängste, die gleichen Hindernisse und die gleichen Freuden einer Deutsche, Italienerin, Franzoesin, Amerikanerin, Canadierin…

Wenn man uns fragt „ Was machst Du?“ sind die Frauen, die „zuhause sind“ oft verlegen nur zu sagen“ Ich bin Mama“ und oft hört man bei denjenigen, die auch einen Job außerhalb der vier Wände haben, ein schlechtes Gewissen heraus für die wenige Zeit, die sie mit ihren Kindern verbringen… in welcher Situation wir auch immer sind, es ist unser Glück das auf dem Spiel steht, und das unserer Familienmitglieder… es gibt niemanden der Dich in der Rolle als Mutter ersetzen kann…das was Du gibst, in dem Du Deine Zeit, Deinen Schlaf, Deine Karriere, Deine Energie, Deinen Urlaub opferst… hat keinen Preis. Eines Tages, wenn Deine Kinder groß sind, und Dich mit ihren Familien besuchen kommen werden, wirst Du die Früchte Deiner Anstrengungen sehen… die Familie ist etwas Gigantisches, das uns überragt, das sich aus der Liebe generiert und Liebe produziert… es ist unwichtig wenn in diesem Moment mit Deinen Kindern, alles ein Wettlauf scheint , ein Kampf gegen die Trotzanfälle, ein Kampf mit den Vorgesetzten…das geht vorbei, es werden andere Zeiten kommen, Deine Kinder wachsen, Du wächst…

ABER NUN… ein reality check! … die Zukunft wird kommen, wir wissen aber nicht wie sie sein wird, die Vergangenheit war schon, der einzige Moment ist die Gegenwart und genau diese Gegenwart scheint oft so unheimlich anstrengend zu sein…,

In meine Notizbuch habe ich mir 3 Prioritäten notiert, die ich Euch unterbreite:

  1. Dein Mann. Die Familie beginnt nicht an dem Tag der Geburt eines Kindes. Die Familie hat ihren Ursprung an dem Tag als Du und Dein Mann geheiratet habt und von da an ist er die Priorität Deines Lebens.
  2. Und wer denkt an mich? Du musst selbst daran denken aber wirklich… eine Mama, auch mit kleine Kindern, kann sich nicht erlauben sich gehen zu lassen… außer uns ein gutes Gefühl zu geben, ist die Schönheit, ( das habe ich vor einiger Zeit irgendwo gelesen)  auch eine Wohltat für unser Umfeld… und damit meine ich nicht immer modisch und trendy zu sein… Du musst Dich vergewissern gesund zu essen, ein bisschen Gymnastik zu machen, zum Friseur zu gehen, und immer ein Buch zu lesen – es ist zweitrangig, dass Du ein Jahr brauchst um es auszulesen –… manchmal  scheint es, dass unsere Mutterdasein uns jeglichen Rechts beraubt noch eigene Interessen zu haben so wie Hobbys, Sozial Leben, Freunde, Sport, Projekte, Wünsche… versichere Dich dass in deinem Wochenplan immer ein bisschen Platz für Dich ist, klein aber konstant.
  3. Deine Kinder. Dein Mann und Du, zusammen mit den Kindern. Und mit einem weitsichtigen Blick… konstruierst Du zusammen mit Deinem Mann das Fundament auf dem eines Tages, gar nicht mal so weit weg, Deine Kindere ihre Familien konstruieren werden… wenn Du sie betrachtest, wenn Du an sie denkst, wenn Du sie zurechtweist… denke daran, dass Du Personen erziehst die eines Tages Erwachsene werden… ziehe keine „grossen Kinder“ auf!!!
Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s